Sommerzeit und das Risiko von Kolimastitiden. Warum spielt die Zeit eine Rolle?
Mit dem Eintreffen der Sommermonate steigt in den Milchfarmen regelmäßig die Häufigkeit von Kolimastitis. Diese Infektionen, die durch Bakterien der Gattung E. coli verursacht werden, können einen sehr schnellen, schweren und sogar fatalen Verlauf haben. Ein entscheidender Faktor, der die Prognose beeinflusst, ist daher die frühzeitige Diagnose.
Das ideale Szenario ist, die Präsenz des Bakteriums E. coli noch vor dem Auftreten der klinischen Mastitis zu erfassen. In dem Moment, in dem die Krankheit klinisch in Erscheinung tritt, kommt es bereits zu einer Störung der lokalen Immunität und zur Freisetzung von Endotoxinen aus zerstörten Bakterienzellen. Dieser Prozess verschlechtert den allgemeinen Zustand des Tieres erheblich und kann bis zu einem endotoxischen Schock führen.
Deshalb ist es entscheidend, die frühen, subklinischen Veränderungen sorgfältig zu beobachten:
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Erhöhung der Leitfähigkeit der Milch (Konduktivität).
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Schneller Rückgang der Milchmenge.
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Die Dynamik dieser Parameter im Zeitverlauf (Änderungen treten oft im Zeitraum von Stunden auf).
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Verringerung der Futteraufnahme und Rückgang der Bewegungsaktivität.
Die Kombination der Überwachung von Konduktivität und Milchmenge ermöglicht eine recht zuverlässige Identifizierung eines beginnenden Entzündungsprozesses. In dieser Phase ist es sehr sinnvoll, einen Kontrolltest mit ClearMilk durchzuführen, der dabei hilft, den weiteren Verlauf schnell und genau zu klären.